Übersetzen – geprüft

Überblick

Weiterführende Links

DIHK - Prüfung Übersetzer (VO 2017)

Die DIHK-Bildungs-Gesellschaft legt bundesweit einheitlich die Termine für die Prüfungen, die von den regionalen Kammern der IHKs durchgeführt werden, fest. Die nächsten Termine sind festgelegt in:
Geprüfte Übersetzer Englisch - Prüfungstermine

IHK Wiesbaden - Information zur Übersetzerprüfung - IHK Wiesbaden

IHK Regensburg - Übersetzer:in – Englisch/Spanisch - IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Mit der Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss „Geprüfter Übersetzer und Geprüfte Übersetzerin“ soll die auf einen beruflichen Aufstieg abzielende Erweiterung der beruflichen Handlungsfähigkeit nachgewiesen werden.

Durch die Erweiterung der beruflichen Handlungsfähigkeit soll der Geprüfte Übersetzer oder die Geprüfte Übersetzerin in der Lage sein, Aufträge zur Übersetzung aus dem Deutschen (Hauptsprache) in eine Fremdsprache (Zielsprache) oder aus der Fremdsprache in die deutsche Sprache im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses oder auf selbstständiger Basis insbesondere für Unternehmen, Übersetzungsagenturen, Gerichte und Notare sowie für öffentliche Institutionen eigenständig und eigenverantwortlich durchzuführen.

(Quelle: https://www.dihk-bildungs-gmbh.de/pruefungen/ihk-pruefungen/uebersetzer)

Die Ausbildung im Überblick

Es gibt keine geregelte Ausbildung zur Vorbereitung auf die Prüfung als Geprüfter Übersetzer und Geprüfte Übersetzerin bei einer IHK, allerdings bieten private Institute Kurse zur Vorbereitung auf die Prüfung an.

Digitalisierung

Siehe Übersetzer/in Hochschulberuf

Zugang/Anforderungen

Fachliche Anforderungen

Zugang zur Tätigkeit

Siehe Übersetzer/in Hochschulberuf

Zugang zur Prüfung

Zur Prüfung zum Geprüften Übersetzer und Geprüfte Übersetzerin wird zugelassen, wer

  • eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf mit einer Berufsausbildungsdauer von drei Jahren und eine auf die Berufsausbildung folgende mindestens einjährige Berufspraxis sowie den Erwerb gehobener fremdsprachlicher Kenntnisse und übersetzungsmethodischer Fertigkeiten in der jeweiligen Zielsprache sowie gehobener wirtschaftsbezogener Kenntnisse oder
  • gehobene fremdsprachliche Kenntnisse und übersetzungsmethodische Fertigkeiten in der jeweiligen Zielsprache sowie gehobene wirtschaftsbezogene Kenntnisse, erlangt durch ausreichende wissenschaftliche oder praktische Tätigkeit nachweist.

(Siehe Übersetzerprüfungsverordnung sowie Fortbildungsordnung Übersetzer (Geprüfter) / Übersetzerin (Geprüfte) .

Zugang zur Ausbildung

Die Zugangsvoraussetzungen zu den privaten Instituten, die Vorbereitungskurse anbieten, ist dort zu erfahren.

Persönliche Anforderungen

Interessen

Siehe Übersetzer/in Hochschulberuf

Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse

Siehe Übersetzer/in Hochschulberuf

Arbeits-/Sozialverhalten

Siehe Übersetzer/in Hochschulberuf

Gesundheitliche Aspekte

Siehe Übersetzer/in Hochschulberuf

Ausbildung

Ausbildungsbeschreibung

Es gibt keine geregelte Ausbildung zur Vorbereitung auf die Prüfung als Geprüfter Übersetzer und Geprüfte Übersetzerin.

Abschlussbezeichnungen

„Geprüfter Übersetzer/Geprüfte Übersetzerin“ gemäß Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfter Übersetzer/Geprüfte Übersetzerin vom 8. Mai 2017 (BGBl. I S. 1159) – siehe Fortbildungsordnung Übersetzer (Geprüfter) / Übersetzerin (Geprüfte).

Ausbildungsbedingungen

Ausbildungssituation

Es gibt keine geregelte Ausbildung zur Vorbereitung auf die Prüfung als Geprüfter Übersetzer und Geprüfte Übersetzerin.

Lernorte

Es gibt keine geregelte Ausbildung zur Vorbereitung auf die Prüfung als Geprüfter Übersetzer und Geprüfte Übersetzerin.

Tätigkeit

Arbeitsumfeld

Arbeitsbedingungen

Die Arbeit erfordert hohe Präzision und Zuverlässigkeit. Übersetzerinnen nutzen moderne Technologien wie CAT-Tools und Terminologiedatenbanken, während Dolmetscherinnen mit Notationstechniken und Gedächtnisstrategien arbeiten. Zeitdruck und Anpassung an Kundenanforderungen gehören oft dazu.

Übersetzen bildet die Grundlage der Tätigkeit und umfasst die korrekte, stilistisch angepasste Übertragung von Texten. Übersetzer*innen bearbeiten anspruchsvolle Fachtexte und achten auf sprachliche sowie kulturelle Genauigkeit

Arbeitsgegenstände

Die Arbeitsmaterialien umfassen Texte, Datenbanken, Softwarelösungen wie CAT-Tools, Terminologiedatenbanken und Tools für Qualitätssicherung.

Arbeitsorte

Die Arbeit findet je nach Spezialisierung in Büros, Konferenzräumen, Gerichtssälen, Behörden oder im Homeoffice statt. Mobilität und flexible Einsatzorte sind häufig erforderlich.

Typische Branchen

Typische Branchen umfassen Übersetzungs- und Sprachdienstleistungsagenturen, internationale Unternehmen, Gerichte, Behörden, Bildungsinstitutionen, Verlage sowie Medien- und Kulturbereiche.

Berufsbeschreibung

Tätigkeitsinhalte

Das Berufsfeld entwickelt und verändert sich ständig und umfasst längst mehr als „nur“ Übersetzen. Nach wie vor werden Fachtexte oft in Risiko- und Hochrisikobereichen übersetzt, also technische oder medizinische Dokumentationen, Verträge, Geschäftsberichte, Marketinginhalte etc. Zugenommen hat der Bedarf im medialen Bereich, z. B. bei der Untertitelung von Serien, Filmen und Videos. Auch die Entwicklung und Verwendung von digitalen Werkzeugen und von KI wird zunehmend wichtiger.

Berufsbezeichnungen

Die Berufsbezeichnungen entsprechen heute meistens nicht den Abschlussbezeichnungen („staatlich geprüfte/r Übersetzer/in“ etc. oder „Bachelor Übersetzen“). Es werden stattdessen viele die Inhalte der Tätigkeiten beschreibende Bezeichnungen verwendet. Dies gilt sowohl für Stellenausschreibungen als auch für Stellenbezeichnungen. Beispiele hierfür sind: Übersetzer/in, Translation specialist, Referent/in für Mehrsprachigkeit und Übersetzung, Lead Translator, Localization Specialist, Teamleitung im Sprachendienst, Sprachexperte mit Fokus auf Digitalisierung und Sprachtechnologie, Experte für Transkreation und Copywriting, Spezialist für Terminologie-, Daten- und Contentmanagement.

Tätigkeitsfelder

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Tätigkeiten im Bereich des Übersetzens und weiterer sprachmittlerischer Dienstleistungen. Üblich sind u.a. Tätigkeiten in der Technischen Redaktion (Erstellen und Optimieren von Fachtexten), im Terminologiemanagement (strukturiertes Erfassen von Wissensbeständen über terminologische Datenbanken), im internationalen Management, in der öffentlichen Verwaltung und im Bereich der interkulturellen Begegnung. Zusätzliche Aufgabenfelder eröffnen sich im Bereich der Entwicklung und Verwendung digitaler Werkzeuge und von KI.

Kompetenzen

Neben den Sprach- und translatorischen Kompetenzen sind eingehende Kenntnisse des jeweiligen Fachgebiets gefragt, außerdem grundlegende Kommunikations- und Kulturkompetenzen sowie vertiefte IT- und Medienkompetenzen. Für die Abwicklung komplexer Projekte sind Kenntnisse des Projektmanagements unerlässlich.

Arbeitsmarkt

Ausbildungsmarkt

Schulische Ausbildungsangebote

Es gibt keine geregelte Ausbildung zur Vorbereitung auf die Prüfung als Geprüfter Übersetzer und Geprüfte Übersetzerin.